• 03-JAN-2018

Das neue Jahr beginnt stürmisch: mit Burglind

Burglind bringt heute Sturmböen von mehr als 140 Kilometern pro Stunde. Die Auswirkungen auf den Flugplan der Lufthansa Group halten sich in Grenzen – auch dank guter Vorbereitung.

Der Sturm ‚Burglind‘, der seit Dienstagnacht über Mitteleuropa fegt, sorgt für Beeinträchtigungen der Lufthansa-Group-Operations. Die Auswirkungen auf den Flugplan halten sich allerdings in Grenzen. Das liegt zum einen daran, dass die Kaltfront verbunden mit kurzen Gewittern und teils orkanartigen Böen schneller durchzog, als zunächst erwartet. Zum anderen hatte die Lufthansa Group bereits gestern nach Eingang der Sturmwarnung des Deutschen Wetterdienstes vorsorgliche Maßnahmen getroffen und war somit bestens vorbereitet.

Da das Andocken von Hubwagen an den Flugzeugen bei Windstärken ab 35 Knoten zunehmenden Einschränkungen unterliegt, wurde hier vorgesorgt. Die LSG hat deshalb bereits gestern und in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch einzelne Flugzeuge, die bereits verfügbar und zugänglich waren, becatert. „ Im schlimmsten Fall hätten wir heute bei manchen Domestic Flügen auf einen Teil des Caterings verzichtet“, erklärt Monika Hohmeyer-Philipp, Hub Duty Officer in FRA. Dazu kam es heute glücklicherweise nicht. Neben den Catering- sind auch die Cleaningprozesse betroffen. Sie verzögern sich bei eingeschränkter Hubwagen-Ops, denn statt über den Hubwagen transportiert das Cleaning-Personal die Hygiene-Artikel sowie frische Kissen und Decken über Treppen und Brücken auf die Flugzeuge – was viel länger dauert. Auch auf die Zusatz-Reinigung der Cockpitscheiben wird angesichts der Böen heute verzichtet.

Ebenfalls vorsorglich hat Lufthansa Technik einzelne Flugzeuge, die sich aktuell in der Wartung befinden beziehungsweise wieder für den Flugbetrieb bereitgestellt werden, ballastbetankt. Durch eine Mindest-Befüllung der Tanks werden die Flugzeuge ‚schwerer gemacht‘. Dies betrifft insbesondere Flugzeuge, die aus einer Liegezeit kommend – mit weniger Fuel im Tank – wieder in die Rotation eingespult werden. Anfälliger von Gewicht und Schwerpunkt her sind naturgemäß insbesondere kleinere Flugzeugtypen.

In Frankfurt, am größten Drehkreuz der Lufthansa Group, hat Lufthansa für heute elf Flüge wegen ungünstigen Wetters am Abflugs- oder auch am Zielort gestrichen, betroffen sind rund 1000 Passagiere. In München fiel am Vormittag nur der Flug nach Köln aus. In Düsseldorf gab es fast keine Einschränkungen aufgrund des Sturms, die Werte in DUS wurden nicht überschritten. Lediglich aufgrund eines Gewitters wurden am Vormittag kurzzeitig die Finger in DUS eingezogen.



Kontakt

  • Media Relations
    Lufthansa Group
    Germany
    +49 69696 2999