• 25-JUL-2018

Für die Sicherheit an Bord

Gefährliche verbotene Güter - Dangerous prohibited goods
  • Hub Airlines sensibilisieren Passagiere für Mitnahme von gefährlichen Gegenständen
  • Einheitliche Regularien und gemeinsamer Auftritt von Austrian Airlines, Lufthansa und SWISS

In den vergangenen Monaten kam es an Bord von Lufthansa Flügen wiederholt zu Zwischenfällen, die durch elektronische Geräte von Fluggästen verursacht wurden. Dank des schnellen und umsichtigen Handelns der Crew kam dabei niemand zu Schaden. 

Während Crewmitglieder auf derartige Situationen geschult werden und das Abfertigungspersonal regelmäßige Trainings durchläuft, sind sich Fluggäste der Gefahr, die von Ersatzbatterien, Powerbank, Feuerzeug oder E-Zigarette ausgehen, oft nicht bewusst. Da diese Accessoires leicht entflammbar sind, gelten für ihre Mitnahme aus Sicherheitsgründen gesonderte Regeln: 

  • Ersatzbatterien, Powerbanks und E-Zigaretten dürfne nur im Handgepäck mitgeführt werden. 
  • Feuerzeuge und Streichhölzer müssen direkt am Körper getragen werden. 

So vermeiden Reisende, dass aufgegebenes Gepäck während der Gepäckkontrolle, bei der sämtliche Gepäckstücke unter Aufsicht der verantwortlichen Behörden durchleuchtet werden, geöffnet wird und diese Artikel entfernt werden. Und: die Brandgefahr im Frachtraum wird reduziert.

Um Passagiere für den Umgang mit gefährlichen Gegenständen zu sensibilisieren, starten die Hub Airlines jetzt eine breit angelegte Informationskampagne. Dabei setzen die Airlines auf einheitliche Regularien und einen gemeinsamen Auftritt.

Fluggäste werden ab sofort via Preflight-Email informiert, welche Gegenstände sie im Handgepäck mitführen können. Die Home-Print-Bordkarte enthält einen entsprechenden Hinweis, ebenso wie in Kürze die Bildschirmschoner der Check-in-Kioske und Self Bag Drop-Automaten. Auch auf austrian.com, lufthansa.com und swiss.com,  beim Online-Check-in und in der Lufthansa App ist das Thema prominent platziert. Gleiches gilt übrigens für die Monitore an den Gates.

Gateansagen und Aufsteller

Seit Ende Juni beinhalten die Gateansagen der Hub Airlines einen entsprechenden Passus zu gefährlichen Gegenständen im Handgepäck. Ab 1. August gibt es an den Flughäfen für Austrian Airlines, Lufthansa und SWISS zudem einheitliche Aufsteller mit Hinweisen auf verbotene und gefährliche Gegenstände im aufgegebenen Gepäck und Handgepäck. Damit treten die drei Hub Airlines gemeinsam auf ersetzen an den Stationen bis zu drei verschiedene Aufsteller.

Im Laufe des Sommers kommt für Flüge mit CRJ900, ER4 oder Dash 8-400 ein harmonisierter Anhänger für ‚Delivery at aircraft‘ (DAA) mit entsprechenden Hinweisen zum Einsatz. Zunächst in FRA und MUC werden Gäste außerdem an den zugehörigen Gepäckwagen vor Regionalfluggerät darauf hingewiesen, Ersatzbatterien, Powerbank, Feuerzeug, Streichhölzer oder E-Zigarette aus dem DAA-Handgepäck zu entnehmen. 

  • Tipp: Bei Mitnahme von persönlichen elektronischen Geräten zu beachten
    Es empfiehlt sich, alle persönlichen elektronischen Geräte mit einer maximalen Leistung bis 160 Wh im Handgepäck zu verstauen. Geräte mit einer Leistung  über 160 Wh sind generell vom Transport ausgeschlossen, sofern keine medizinische Notwendigkeit besteht. Eine ausführliche Übersicht ist auf den Webseiten der Hub Airlines abrufbar.
  • Gefährliche und verbotene Güter im Überblick als pdf-Dokument.
  • Mehr Infos
    Weitere Informationen rund um die Mitnahme gefährlicher Gegenstände und die Folgen einer Entnahme dieser gibt es auf austrian.com, Lufthansa.com und swiss.com.

Kontakt

  • Media Relations
    Lufthansa Group
    Germany
    +49 69696 2999