Augmented Reality

Augmented Reality (AR) ist die Erweiterung der echten Realität um eine virtuelle, künstliche Welt. Dies geschieht mit Hilfe von Computern, wobei auch Tablets oder Smartphones dazu zählen. Bei AR wird mit Hilfe einer Kamera das „echte Bild“ eingefangen und auf dem Display ein virtuelles hinzugefügt, es entsteht quasi ein Mischbild. Beispiele sind die Einblendung der virtuellen Abseitslinie bei der Übertragung von Fußballspielen, Pokémon Go und die AR-Snackbox der LSG Group.

AR-Snackbox der LSG Group

Augmented Reality ist spätestens seit dem Erfolg von „Pokémon Go“ eine bekannte Technologie. Bei Lufthansa erhalten darüber auch Snackboxen, Trolleys oder Amenity Kits ein Eigenleben.

Die AR-Snackbox wurde anlässlich des Lufthansa-Innovator Awards 2016 designt und inklusive App umgesetzt.

Auf den ersten Blick un­scheinbar, der Prototyp der AR-Snackbox der LSG Group:

11 cm x 17 cm x 6 cm groß, schwarz, Fotoaufdruck auf dem Deckel. Doch durch die Linse eines Smartpho­nes oder Tablets betrachtet, eröffnet uns die Papp-Box plötzlich Dinge, die vorher so nicht zu sehen waren: Eine Flugbegleiterin erscheint im Display und gibt Tipps zum Reiseziel oder der Lufthansa-WorldShop öffnet seine virtuellen Shopping-Welten.

Dank Technik werden dem Nutzer, eingebet­tet in seine reale Umgebung, zusätzliche digitale Informationen auf einem Display angezeigt – bei­spielsweise mit Hilfe der Handykamera oder einer Datenbrille.

Augmented Reality (auch: erweiterte Realität) ist spätestens seit Pokémon Go in aller Munde. Statt sich auf die Jagd nach kleinen Monstern zu begeben, können Lufthansa-Passagiere in Zukunft an Bord auf „die Pirsch“ gehen: nach kleinen Spie­len, unterhaltsamen Video-Clips, Informationen zum Essen (Allergene, Inhaltsstoffe) oder neuesten Shopping-Angeboten.

Digital Aviation Forum 2017

Tasty Intelligence! Antonia Winkler from LSG Group illustrates the diversity of the Smart Box.

Was es dazu braucht?

Eine AR-fähige App auf einem mobilen Endgerät und sogenannte Tracker. Das sind als Muster oder Symbole getarnte QR-Codes auf Gegenständen wie zum Beispiel Snackboxen, Trolleys oder Amenity Kits. Die App scannt diese Muster, decodiert sie und verlinkt dann automatisch auf visuelle Entdeckungsplatt­formen, auch offline. Unterhaltung bietet die LSG-Snackbox in jedem Fall – und auch etwas zu essen. Ganz real, zum Anfassen und Genießen.

Haben sich die Box samt App ausgedacht: (v.l.n.r.) Antonia Winkler, Oliver Tappe, Martin Buchholtz und Timo Mücke