Lufthansa-Verkehrsleitzentrale in Frankfurt seit vier Wochen im Vollbetrieb

Integrated Operations Control Center vereint operative Einheiten für die Steuerung des Boden- und Flugbetriebs

Bereits einen Monat ist die neue Lufthansa-Verkehrsleitzentrale – das Integrated Operations Control Center (IOCC) – am Frankfurter Flughafen in Betrieb. Die feierliche Eröffnung des IOCC erfolgte am 16. November durch die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Mitarbeiter aus der Verkehrssteuerung und Koordination der Hubfunktionen arbeiten künftig im neuen IOCC für alle Flüge der Lufthansa Group von, nach und über Frankfurt in einem Raum zusammen. „Ich freue mich, dass im neuen IOCC jetzt alle Profis der Verkehrs- und Passagiersteuerung unter einem Dach vereint sind. Mit modernster Technik können wir schnell auf die operativen Änderungen reagieren und den weltweiten Flugbetrieb der Lufthansa optimal steuern“, sagt Klaus Froese, verantwortlich für den Hub Frankfurt und Operations. 

In der neuen Verkehrszentrale wurden das bisherige Operations Control Center (OCC) und das Hub Control Center (HCC) räumlich zusammengeführt. Kernaufgabe des OCC ist die Steuerung des weltweiten Flugbetriebs der Lufthansa Passage von und nach Frankfurt mit rund 200 stationierten Flugzeugen. Allein an ihrem Heimatdrehkreuz verzeichnete Lufthansa im Jahr 2014 rund 38 Millionen Passagiere, 74 Prozent davon Umsteiger. Das HCC ist für die Steuerung und Optimierung der Passagierströme am Hub Frankfurt und für die Überwachung und Disposition der Bodenabfertigung verantwortlich. Außerdem stellt es im Falle von Unregelmäßigkeiten die Betreuung der Lufthansa-Gäste sicher. 

Der Bau des IOCC ist ein wesentlicher Baustein des Lufthansa-Projekts „Future Ops Control“, das interne Prozesse, IT sowie die Infrastruktur der Steuerung der Lufthansa- Operations optimiert. Neben dem OCC und HCC werden die wichtigsten externen und konzerninternen Schnittstellenpartner, wie Fraport, Lufthansa Technik, LSG Sky Chefs und Lufthansa LEOS im neuen IOCC vertreten sein. 

Am Lufthansa-Drehkreuz München arbeiten ebenfalls alle operativen Einheiten erfolgreich in einer zentralen Einheit zusammen. Das Hub Operations Center (HOC) wurde dort vor drei Jahren eingerichtet. Die intensive Zusammenarbeit mit dem Flughafen München, speziell der gemeinsame Betrieb des Terminals 2, sowie die räumliche Integration weiterer Airport-Partner in das HOC ermöglicht schnelle Reaktionszeiten und eine hohe Verlässlichkeit für Passagiere, die über München fliegen.

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